Zusammenarbeit mit anderen Künstlerinnen

MYCELIA
with Ieva Balode

MYCELIA
Exchange Project for Women Artists

A project initiated by artists of GEDOK Munich in cooperation with platform München

Mycelia is a "feminization" of the term mycelium, a set of filaments that form the vegetative part of a fungus. These subterranean, imperceptible ramifications are the basis of the fungus, what sustain it and allow its fleeting existence. 

The fungus can be understood as the visible result of a deep network of roots. Taking as a metaphor the mycelium, the project aims to create a network of relationships, exchanges and collaborations between women artists from Munich and other European cities. 

The exchange take part on this digital platform and will materialize in the form of an exhibition. 

ZWISCHENWESEN
mit Doris Leuschner

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln reflektieren die beiden Künstlerinnen den Umgang des Menschen
mit sich selbst und seinem Lebensraum: Für die Bildhauerin Doris Leuschner ist die Natur mit ihrer
evolutionären Transformation zentrale Inspirationsquelle. Vordergründig einfache Organismen, die in den
noch weitgehend unerforschten Tiefen den Ozeans leben oder dem Mikrokosmos entstammen, lässt sie
auf die scheinbar überlegene menschliche Kultur treffen. Silke Bachmanns Gemälde und Zeichnungen
hingegen scheinen tief ins Unbewusstsein einzutauchen – sie wirken wie Dokumente einer Forschungsreise
in eine geheimnisvoll vertraute, im Körperinneren verborgene Welt. Nachttiere verschmelzen mit Menschen,
das Innerste tritt nach außen.
Gemeinsam ist dem Werk der beiden Künstlerinnen die organische Formensprache und die Erschaffung
von geheimnisvollen Mischwesen, in denen Realität und Fiktion verschmelzen. Der Betrachter wird dabei zu
einer Auseindersetzung mit dem Verborgenen herausgefordert.

MYZEL
mit Charlotte Simon

Silke Bachmann und Charlotte Simon verbindet ein ähnlicher narrativer künstlerischer Standpunkt, der sich figurativer Bilderfindungen bedient. Sowohl Charlotte Simon wie auch Silke Bachmann greifen für ihre bildnerische Innovationen auf unbewusste, traumähnliche Bewusstseinszustände zu. Sie verbindet ein inniger Austausch darüber, der sich auch in gemeinsam erstellten Arbeiten ausdrückt, die nun in einer Ausstellung das erste Mal öffentlich gezeigt werden sollen.

Charlotte Simons poetische, zarte Zeichnungen und Aquarelle ziehen den Betrachter durch ihre aufmerksame Sensitivität und ihre subtile, eigene Bildsprache in ihren Bann. Ihre einzigartigen Bilder entfalten trotz der Zartheit eine ungeheure Präsenz, die von der Suggestivkraft ihrer Bilderfindungen herrührt. Silke Bachmanns Traumwelt konfrontiert den Betrachter mit einem Kosmos des Unbekannten und rührt damit an den Bereich der Ängste. Beide Künstlerinnen bedienen sich einer Bildsprache, die um das kollektive Unbewusste der Menschheit kreist, die durch alle Kulturen hindurch die Menschheitsgeschichte prägen. Sie erzählen in einer intuitiven, aber universellen Sprache vom Menschen in unserer modernen Welt mit ihren neuen Ängsten und Gefahren.